Kinderdorf Haluaghat




    Ekmattra bereitet sich auf die Feierlichkeiten zum Baubeginn des Kinderdorfs Haluaghat vor


    Haluaghat, 14. August 2010

    DBBL

    Die Dutch-Bangla Bank Limited (DBBL), ein Gemeinschaftsunternehmen der niederländischen Firma FMO und bangladeschischen Unternehmen, hat kürzlich angekündigt, den Großteil der Baukosten des Kinderdorfs Haluaghat zu übernehmen. In Anerkennung dieses großzügigen Engagements wird das Kinderdorf den offiziellen Namen Ekmattra-Dutch-Bangla Bank Academy erhalten.

    Am 17. August 2010 werden Ekmattra und DBBL den offiziellen Baubeginn des Kinderdorfs Haluaghat feiern. Der Vorstandsvorsitzende von DBBL wird vor einem hochkarätigen Publikum den ersten Scheck übergeben, darunter Bangladeschs Minister für kulturelle Angelegenheiten Promod Mankin, der Regierungschef des Verwaltungsdistrikts Haluaghat sowie der japanische Botschafter in Bangladesch. Mehr als 1000 Gäste wurden zu dieser Meilensteinveranstaltung nach Haluaghat eingeladen. Das Programm wird um 12 Uhr beginnen und gegen 14.30 Uhr Lokalzeit enden.

    Die gesamte Veranstaltung wird auf Video und Foto festgehalten. Wir werden in Kürze über die Veranstaltung sowie die Details der Übereinkunft zwischen Ekamttra und DBBL berichten.


    Treffen mit Iqbal Habib & Dr. Mehtab Khanam


    Dhaka, 17. Juni 2010

    Dhakas Einwohnerzahl in Mio.

    Dhakas Einwohnerzahl in Mio.

    Infolge vor allem der seit den 1960er Jahren zu beobachtenden Landflucht wächst die Bevölkerung der Hauptstadt des Bengalenlandes mit enormer Geschwindigkeit. Die Konsequenz ist eine zunehmend überlastete Infrastruktur. Häufig kommt es zu Ausfällen der Strom- und Wasserversorgung. Strecken mit einer Länge unter fünf Kilometern bedeuten aufgrund der extremen Verkehrsdichte zu fast allen Zeiten des Tages eine Fahrzeit von 45 bis 90 Minuten. Dies mussten wir auch heute wieder erfahren. Vorgenommen hatten wir uns, so viele Treffen wie möglich zu haben. Am Ende Tages hatten wir dann aufgrund des Verkehrs und dadurch verständliche Verspätungen gerade einmal zwei geschafft. Read the rest of this entry »


    Startschuss für den Bau des Damms in Haluaghat


    Haluaghat, 15. Juni 2010

    Ungefähr 180 km nördlich der 14 Mio. Einwohner zählenden Hauptstadt Dhaka, unweit der indischen Grenze, liegt Haluaghat, eine der fruchtbarsten Regionen des Landes. Hier im Norden Bangladeschs sind die Menschen relativ sicher vor Naturkatastrophen. Unter anderen aus diesem Grund entschied sich Ekmattra vor einigen Jahren dafür, dort nach einem Grundstück zu suchen, auf dem das zukünftige Kinderdorf entstehen soll. Und sie wurden fündig. Das einen Hektar große Land wird an zwei Seiten von jeweils einem Bach umgeben. Zu Zeiten des Monsuns schwellen diese Bäche zu kleineren Flüssen an. Read the rest of this entry »


    Eine Schule für Straßenkinder in Mirpur


    Dhaka, 12. Juni 2010

    Schüler bei einer Unterrichtsstunde Ekmattras für Straßenkinder

    Schüler bei einer Unterrichtsstunde Ekmattras für Straßenkinder

    Unsere Partnerorganisation Ekmattra betreibt in einem Gemeindehaus in Mirpur im Nordwesten Dhakas eine Schule für Kinder, die auf der Straße und in Slums leben und sonst keine Ausbildung erhalten. Diese Kinder erlernen dort dreimal pro Woche von erfahrenen ehrenamtlichen Lehrern grundlegende Kulturtechniken – Lesen, Schreiben und elementares Rechnen. Außerdem stehen Allgemeinbildung, Aufklärung und gute Umgangsformen auf dem Lehrplan. Heute hatten wir die Gelegenheit, eine Unterrichtsstunde mit zehn Schülern in Mirpur zu besuchen. Dabei wurden wir begleitet von unserem lokalen Mitarbeiter Saifur Rahman und seiner Frau Senjuti Masud. Nachdem wieder ein neuer Buchstabe des bengalischen Alphabets erlernt war, haben die Schüler einen traditionellen Tanz vorgeführt und bangladeschische Lieder für uns gesungen. Im Gegenzug und nach berechtigter Aufforderung durch die Kinder, gaben wir im Anschluss mit “Alle meine Entchen” auch ein deutsches Kinderlied zum Besten. Unsere bangladeschischen Freunde waren sichtlich amüsiert und konnten sich am Ende der Unterrichtsstunde nur schweren Herzens verabschieden. Wir blieben zurück tief beeindruckt von der ungebrochenen Lebensfreude und überwältigenden Energie dieser Kinder, die ihr Leben seit ihrer Geburt am absoluten Existenzminimum verbringen müssen. Read the rest of this entry »


    Zu Gast in Ekmattras Rehabilitationszentrum


    Khukie, Cathleen & Rainer mit den Kindern von Ekmattra

    Dhaka, 11. Juni 2010

    Seit 2004 betreibt Ekmattra im Stadtteil Mirpur im Nordwesten Dhakas ein Rehabilitationszentrum für Straßenkinder der Stadt. An Werktagen besuchen die Kinder die lokale Schule zusammen mit anderen Kindern aus der Umgebung. Neben einem Hausvater, der 24 Stunden für die Kinder sorgt, gibt es eine Köchin und zwei weitere Angestellte und Ansprechpartner für die Kinder. Das gemeinsame Einnehmen der Malzeiten, Ausflüge und das Lösen kleinerer Konflikte vermitteln Außenstehenden eine vertraute und familiäre Atmosphäre. Read the rest of this entry »


    Bewässerungsanlage für das Kinderdorf Haluaghat


    Fluss an der Grenze des Kinderdorfs Haluaghat

    Fluss an der Grenze des Kinderdorfs Haluaghat

    Heidelberg, 25. Mai 2010

    Am 5. Juni 2010 fliegen unsere Mitarbeiter Maqsuda, Cathleen, Marc und Rainer nach Bangladesch, um sich dort vor Ort ein Bild über die Fortschritte beim Bau des Kinderdorfs Haluaghat zu machen. Unser Team wird für die ehemaligen Straßenkinder, um die sich unsere Partnerorganisation Ekmattra bereits jetzt in einem Wohnheim in Dhaka kümmert, Hilfsgüter mitnehmen. Gebraucht werden vor allem Stifte (Kulis, Blei- und Holzmalstifte, auch Wassermalfarben oder Wachsmalstifte), Bälle jeglicher Art, Kuscheltiere, einfache Brettspiele, Puppen (auch gerne Handspielpuppen), Playmobil, Lego und Schulhefte (egal ob liniert, kariert oder blanko). Letztere können dann auch in Ekmattras Unterrichtsstunden für Dhakas Straßenkinder unter freiem Himmel eingesetzt werden. Falls das von der Fluggesellschaft festgelegte Maximalgewicht überschritten wird, werden wir die überschüssigen Hilfsgüter bis zu unserer nächsten Reise nach Bangladesch einlagern. Wir werden die Übergabe der Hilfsgüter fotographisch festhalten und die Aufnahmen dann an dieser Stelle veröffentlichen. Falls Sie uns Geschenke für die Ekmattra-Kinder mit auf den Weg geben wollen, können Sie diese bis zum 3. Juni 2010 bei Marc Klawitter in Heidelberg (Grenzhöfer Weg 18, 0179/2333093) oder Rainer Ebert in Adelmannsfelden (Uhlandstr. 13, 07963/8231) abgeben. Bitte nichts kaufen – dann besser Geld spenden, da die meisten der aufgelisteten Dinge in Bangladesch sehr viel billiger sind als in Deutschland. Read the rest of this entry »


    Über 1000 Euro für Straßenkinder in Bangladesch


    Heidelberg, 26. Februar 2010

    Benefizkonzert "Bengali Blast"

    Benefizkonzert "Bengali Blast"

    Am 25. Februar 2010 fand unter dem Namen “Bengali Blast” im Billyblues im Ziegler ein Benefizkonzert für das Kinderdorf Haluaghat in Bangladesch statt. Es spielten die Rock und Alternative Rock Bands 1, 2,… JETZT! aus Heidelberg, Eat That Frog aus Stuttgart und Die Kunstbanausen aus Adelmannsfelden. Die rund 90 Gäste und drei Sponsoren spendeten insgesamt über 1000 Euro und machten die Veranstaltung damit zu einem vollen Erfolg für die Straßenkinder der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka. “Wir freuen uns sehr darüber, dass sowohl die Gäste als auch die teils von weit angereisten Bands viel Spaß an der Party hatten und sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Heidelberger,” so Maqsuda Afroz, eine der Projektleiterinnen und Doktorandin am Heidelberger Institut für Theoretische Physik. Read the rest of this entry »


    Konzert für Bangladesch-Kinder


    Heidelberg, 25. Februar 2010

    Rhein-Neckar-Zeitung, 25. Februar 2010

    Rhein-Neckar-Zeitung, 25. Februar 2010


    Der kleine Gepäckträger auf St. Martin


    Farah Haider, 24. Februar 2010

    St. Martin's Island, Bangladesh

    St. Martin, Bangladesch

    Als wir auf die Landebrücke auf St. Martin traten, sahen wir uns nach einem Gepäckträger um. Wir hatten einen schweren Koffer dabei. Zu meinem Erstaunen bemerkte ich, dass fünf oder sechs Kinder versuchten, sich unseren Koffer zu nehmen. Jedes einzelne von ihnen wollte unseren Koffer vom Landesteg zur Rikscha tragen. Eins der Kinder war so klein, dass es mein Vater auswählte. Dieses kleine Wesen war kaum fünf Jahre alt, unglaublich dünn und schmächtig. Als ich meinen Vater fragte, weshalb er ausgerechnet so ein zartes Kind ausgewählt hatte, antwortete er: “Die anderen Kinder fechten untereinander aus, welches das Gepäck tragen darf und schließlich wird jedes von ihnen nach und nach seine Kundschaft bekommen. Aber dieses Kind hier ist nicht stark genug, um mit den anderen mitzuhalten. Ich möchte es nicht zum Betteln ermutigen, indem ich ihm einfach so Geld gebe.” Read the rest of this entry »


    Feiern für Straßenkinder in Bangladesch


    Flyer "Bengali Blast"

    Flyer "Bengali Blast"

    Heidelberg, 31. Januar 2010

    Wenn es Nacht wird in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka, gehen dort mehr als 200.000 Kinder nicht in ein warmes Bett. Oft barfuss und spärlich bekleidet streifen sie durch die Straßen der Stadt und suchen nach einem Unterschlupf zum Schlafen.

    Das südasiatische Land gehört mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von etwa 525 US-Dollar (Stand 2009) zu den ärmsten Ländern der Erde. Schutzlos und ausgegrenzt wie kaum eine andere Gruppe der Bevölkerung sind die Straßenkinder, deren Zahl die Regierung von Bangladesch auf ca. 380.000 schätzt, wovon 55 % in der Hauptstadt Dhaka leben. Ungefähr jedes zweite dieser Kinder (49 %) ist jünger als zehn Jahre. Read the rest of this entry »


    Unbezahlbare Momente mit den Straßenkindern am Bahnhof


    Tahsin Mahmud, 9. Dezember 2009

    Bahnhof von Kamalapur

    Bahnhof von Kamalapur

    Nachdem ich meinen Weg durch das geschäftige Treiben gebahnt hatte, erreichte ich endlich den großen Eingang des Bahnhofs von Kamalapur. Das Terminal war fast menschenleer. Ich legte meine Reisetaschen auf eine Bank und setzte mich daneben. Warum war es hier so leer? Ich war zu faul, mein taschenrechnergroßes Handy aus meiner engen Jeans zu nehmen, also schaute ich mich um und suchte nach dem “Big Ben” von Kamalapur. Aber natürlich, ich vergaß, dass das hier Bangladesch war und der Big Ben halt nur in London steht. Egal, ich quälte mein Handy aus meiner Tasche und bemerkte, dass ich eine halbe Stunde zu früh war. Was sollte ich also tun? Genau, das tägliche Leben der Straßenkinder beobachten, die sich hier im Bahnhof aufhalten. Hier also sind einige meiner Beobachtungen, die ich gern mit Euch allen teilen würde: Read the rest of this entry »


    Eine außergewöhnliche Begegnung


    Dhaka bei Nacht

    Dhaka bei Nacht

    Tahsin Mahmud, 2. Dezember 2009

    Ich sprang aus dem Bus und spazierte nach Hause. An eine Fahrradrikscha war nicht zu denken, da ich mal wieder knapp bei Kasse war. Ich hatte einen 10-Taka-Schein und ein paar 2-Taka-Scheine in der Tasche. Da bereits die Abenddämmerung über Dhaka hereinbrach, wollte ich mein Ziel so schnell wie möglich erreichen. Denn desto näher die Nacht kommt, desto unsicherer wird es auf den Straßen der Hauptstadt. Wenn mich irgendein Räuber oder eine Straßenbande in die Finger bekommt, könnten mir Prügel blühen… oder ich blamiere mich gar mit meinen läppischen paar 2-Taka-Scheinen! Ich ging schnell auf eine dunkle Gasse zu, als mich plötzlich jemand von hinten anstupste. Im ersten Moment erschrak ich und mein erster Gedanke war: „Lauf um dein Leben!“ Aber ich war dann doch mutig genug, mich umzudrehen und sah ein kleines Mädchen, das mich anstarrte. Read the rest of this entry »



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